Geschmiedete, geglühte Blöcke
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Verwenden:
Schneid- und Stanzwerkzeuge
Werkzeuge zum Schmieden und Pressen
Formen für Spritzguss und Kunststoffe mit höheren Belastungen
Formen, Werkzeughalter, Stanzelemente
Maschinenteile, die Stößen und Verschleiß ausgesetzt sind (Zahnräder, Bolzen, Kolben)
Wärmebehandlung:
Vorheizen: 600–850 °C (mehrstufig)
Abschrecken: 830–870 °C (Öl oder Druckluft)
Anlassen: 540–600 °C je nach gewünschter Härte (~48–55 HRC)
Oberflächenbehandlungen: Nitrieren, PVD/CVD-Beschichtungen möglich
Merkmale:
Hohe Zähigkeit auch nach dem Härten
Gute Dimensionsstabilität während der Wärmebehandlung
Hohe Festigkeit und Härte bis zu 55 HRC
Leicht schleifbar und polierbar
Etwas schlechtere Bearbeitbarkeit im Vergleich zu herkömmlichen Werkzeugstählen
Möglichkeit der Oberflächenhärtung (z. B. durch Induktion)
DIN 1.2767 ist ein hochlegierter Nickelstahl, der sich durch ausgezeichnete Zähigkeit, gute Härtbarkeit und hohe Festigkeit auch bei großen Querschnitten auszeichnet. Er wird hauptsächlich für Umform- und Schneidwerkzeuge eingesetzt, bei denen eine Kombination aus Schlagfestigkeit und Härte erforderlich ist. Die Härte kann bis zu 55 HRC betragen.
Alternative Bezeichnung: X45NiCrMo4.3, ČSN 19655
Typ: Legierter Werkzeugstahl